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Tomaten

tarasenko

Unsere Tomatensorten sind nicht „länger haltbar“…

Schon mal gelesen, auf Milchtüten? „Länger haltbar“ suggeriert ja irgendwie den Eindruck dass da etwas länger frisch bleibt… dabei ist das ein Widerspruch – ausserdem leiden der Geschmack und die inneren Werte beim haltbar machen.

Was für die Milch gilt, ist bei Tomaten ganz ähnlich.

Die meisten der handelsüblichen Sorten sind „Longlife-Tomaten“, im Lebensmittel-Einzelhandels-Jargon ESL („extended shelf-life“, länger haltbar im Regal) genannt. Hier wurde auf Kriterien gezüchtet wie dicke Schale, wenig Kerne, schön rund, kälteresistent und vor allem rot… hält sich so länger „frisch“. Rispentomaten, bei denen zB. alle Früchte gleichmässig rot sind, sind unnatürlich… natürlicherweise reifen diese Rispen von oben nach unten ab.  Dementsprechend schmecken diese auf Show getunten Früchte!

Übrigens: Tomaten durch sterilisieren (Einwecken) haltbar machen – tolle Idee! Egal ob als Stücke / Concassé, Passato, mit oder ohne Schale:
Erst durch die Erhitzung wird der wertvolle Pflanzenstoff Lycopin aus den Zellen freigesetzt und somit verwertbar!

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