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Tomaten anbauen

Hier ein paar Tipps für den erfolgreichen Anbau von Tomaten:

Aussaat:
In nährstoffarmer Anzuchterde leicht bedeckt (2-3mm) und gut feucht halten. 10.-15. März reicht ! Gut ist auch, Lavagestein / Perlit unterzumischen (mehr dazu weiter unten).
Denn die Pflanzen müssen dann noch 2 Monate – bis Mitte Mai – in kleinen Töpfchen aushalten… und sollten dabei nicht richtig gross, sondern eher kräftig werden !

Keimung:
Tomaten sind eigentlich Pflanzen aus dem Regenwald Südamerikas. Sie keimen sehr gut in ca 5-6 Tagen bei 20 Grad. Die Fensterbank ist dafür meist nicht geeignet, da das Fensterbrett einen Kältebrücke ist… und die Erde dadurch kalt bleibt. Tipp: Stellen sie die Keimschale auf einen isolierenden Untergrund: ein Handtuch, ein Stück Styropor, einen Teller…

Pikieren (Vereinzeln):
Die Pflänzchen immer und bei jedem Pikieren tiefer setzen, das erhöht das Wurzelwachstum. Die Pflänzchem machen dann am Stiel neue Wurzeln – das ist die Natur der Tomate.

Düngen:
In der Zeit des Blütenansatzes! Nie vorher, die Pflanzen gehen sonst nur ins Kraut. Kein frischer Kompost !

Thema „Erde“ für Balkon- Hochbeet- und Terrasenanbau:
Torffrei, Bio oder Terra Preta sollte es schon sein. Etwas echte Gartenerde untermischen ist wegen der Wasserhaltefähigkeit nicht schlecht. Allerdings muss man darauf achten, dass keine Regenwürmer, Asseln oder Tausendfüssler drin sind… diese gehen gern mal an die Wurzeln !
Gut ist auch, Lavagestein / Perlite unterzumischen – gibts im Baumarkt als Isolier-Füllstoff. Sieht aus wie Styropor, ist aber ist geblähte Lava aus Griechenland.

Im Garten
ist eine gute Humuswirtschaft die beste Voraussetzung für gesunde Tomaten. Ein Tomatendach ist eine prima Sache – es geht um Feuchtigkeit von oben bei Dauerregen. Ein Gewächshaus ist wegen Pilzdruck nicht so gut…

Wässern im Freiland:
Tomaten sind nicht wirklich anspruchsvoll. Wenn sie wenig Wasser bekommen, machen sie tiefere Wurzeln, ausserdem schmecken sie dann intensiver.

Wässern in Töpfen:
um so grösser der Topf ist (wir empfehlen eine schwarzen Speis/Mörtelwanne, Baumarkt…) desto sicherer ist die Wasserversorgung. Wenn die nicht stimmt, kann es Blütenendfäule geben (schwarzes Fruchtenede) – ein Zeichen für unzureichende Nährstoffzufuhr infolge unregelmässiger Wasserverfügbarkeit. Ein Loch sollte zum Ablaufen überschüssigen Wassers drin sein.

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